Neue Wege im Multiprojekt-Business (4): Synchrone operative Prioritäten

Synchrone operative Prioritäten

Variabilität und Murphy sorgen dafür, dass es anders kommt als geplant. Trotz des reduzierten WIP werden daher Projekte (und die Projektmanager) immer wieder um Ressourcen und Management-Aufmerksamkeit konkurrieren. Erneut drohen dünne Ressourcenverteilung und Multitasking mit ihren schädlichen Wirkungen.

Um signifikant besser zu werden, stellt das Unternehmen (durch ein geeignetes System) den Ressourcen und allen Management-Funktionen (Ressourcen-, Projekt- und Top-Managern) eindeutige, robuste und synchronisierte operativen Prioritäten zu Verfügung.

Diese Prioritäten bewirken: 
  • Ressourcenmanager starten Projektvorgänge in der für das Unternehmen richtigen Reihenfolge, statten sie optimal mit Ressourcen aus und schützen die Mitarbeiter vor Störungen, die Multitasking induzieren.
  • Projektmanager kümmern sich um die Vorbereitung nicht gestarteter Projektvorgänge und unterstützen die Ressourcen bei der Abarbeitung aktiver Vorgänge. Sie versuchen nicht mehr, an anderen Projekten arbeitende Ressourcen zu unterbrechen (weil sich dies nach-teilig für sie selbst auswirkt).
  • Höhere Führungskräfte halten sich aus der Projektrealisierung heraus und intervenieren nur dort, wo ihre Unterstützung einen erheblichen beschleunigenden Beitrag leisten kann. Konkurrieren mehrere Projekte um ihre Aufmerksamkeit, wissen sie, welches Projekt zu-erst versorgt wird und welche anderen Projekte warten müssen.

Die operativen Prioritäten werden laufend automatisch ermittelt. Sie basieren auf dem Verhältnis zwischen Projektfortschritt und verbrauchter expliziter Sicherheit; ein objektiver Wert, der nicht dem „Gefühl“ des Projektmanagers unterliegt.

Umfangreiche Erfahrungen belegen, dass durch diese Vorgehensweise 
  • dünne Ressourcenverteilung und schädliches Multitasking weitestgehend verschwinden,
  • Reibungsverluste drastisch abnehmen, während ein Klima der produktiven Zusammenarbeit entsteht,
  • der Bedarf für operative Prioritätsabstimmungen entfällt, was den Zeitaufwand für Besprechungen erheblich reduziert,
  • mit denselben Ressourcen signifikant mehr Projekte fertiggestellt werden.

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