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Durchblick im Kennzahlendschungel

Wie die richtigen Informationen Ihr Unternehmen voranbringen

Wir haben in diesem Blog schon mehrmals angesprochen, dass kostenbasierte Modelle für Ihr Unternehmen meist kontraproduktiv sind – so etwa in diesem ausführlichen Fünfteiler. Ein zu enger Blick auf kurzfristige Einsparungen führt allzu oft zu negativen Konsequenzen in der Zukunft. Um nur einige Beispiele zu nennen:

  • Günstigere Materialien führen zwar zu niedrigeren Stückkosten, doch leidet die Qualität Ihrer Waren, sodass die Kunden Ihnen früher oder später abwandern.
  • Ähnliche Probleme können entstehen, wenn Sie sich für den günstigsten Lieferanten entscheiden: verspätete Lieferungen beeinträchtigen Ihre Terminzusagen oder führen zu (kostspieligen) Überstunden oder Eilaufträgen.
  • Größere Losgrößen mögen zwar wiederholtes Rüsten vermeiden, doch haben Sie anschließend Ihre Lager voller Waren, die niemand braucht und die anschließend oft zu Schleuderpreisen abgesetzt werden.
  • Gleichzeitig kann dadurch anderen Aufträgen, die tatsächlich auf Nachfrage basieren, das Material fehlen – so gehen Ihnen kostbare Kunden verloren.

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Die Agile Supply Chain

Was Sie beachten müssen

Gastbeitrag von Rudolf Burkhard

Um am heutigen Markt zu bestehen, ist es unerlässlich, schnell und agil auf Veränderungen und Unvorhersehbares reagieren zu können. Mit einer agilen Supply Chain schaffen Sie dazu die besten Voraussetzungen für Ihr Unternehmen. Sie zu erschaffen ist nicht besonders schwer und erfordert in der Hauptsache „gesunden Menschenverstand“. Nachfolgend die 7 wichtigsten Dinge, die Sie beachten und ändern müssen1:

1. Schluss mit kurzfristigen Prognosen.

Setzen Sie ein agiles Reaktionssystem auf, das sich dynamisch an die aktuelle (sehr aktuelle) Nachfrage anpasst. So werden Ihre Bestände sich immer in die richtige Richtung verändern, so dass alle Lagerorte stets den Bedarf decken können. Das ist schlussendlich das Einzige, was Ihre Kunden interessiert: perfekte Verfügbarkeit der gewünschten Artikel zu jedem Zeitpunkt.

2. Machen Sie den Markt zu Ihrem Engpass.

Solange Ihre Supply Chain der Engpass ist oder ihn enthält, können Sie nicht agil sein. Um agil zu sein, muss Ihre Lieferkette auf neue Absatzchancen bei neuen Kunden und veränderten Bedarf bestehender Kunden reagieren können. Der Markt muss Ihr Engpass werden und es auch bleiben!

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Gastbeitrag von Rudolf Burkhard

Auf den ersten Blick sieht es sicherlich danach aus. Je mehr alle unsere teuren Geräte und kostbaren Angestellten leisten, umso geringer sind unsere Produktionskosten. Je geringer die Kosten, umso mehr Gewinn machen wir beim Verkauf der Produkte.

Doch der Markt spielt unser Spiel nicht unbedingt immer mit. Wir können nur so viel absetzen, wie der Markt uns abkaufen will. Stellen wir mehr her als der Markt verlangt, dann schaffen wir lediglich Bestände. Diese Problematik wird bei OEE durch “geplante Auslastung” gehandhabt. In der Praxis aber stellen die meisten Werke mehr her als notwendig, um ihre hohe Effizienz zu beweisen und die Produktkosten zu senken. Nun haben wir zwar vielleicht niedrigere Materialkosten, doch insgesamt haben wir mehr Geld für Rohmaterial und Komponenten für Produkte ausgegeben, die wir nun irgendwo lagern müssen.

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Hannah Nowak
Gastebeitrag von Hannah Nowak

Dies ist der erste Artikel einer Serie, die über die nächsten Monate einige der Denkwerkzeuge der Theory of Constraints vorstellen werden. Den zweiten Teil finden Sie ab 11.9.2019 hier.

Wir alle begegnen tagtäglich Hindernissen – positiv betrachtet, erkennen wir daran, dass wir herausfordernde Ziele haben, denn ein Hindernis ist nur dann als solches störend, wenn es im Weg steht.

Verschiedene Menschen gehen unterschiedlich mit ihren Hindernissen um.
 Mein Neffe zum Beispiel akzeptiert Hindernisse in seiner aktuellen Entwicklungsstufe als unveränderbar. Wenn er an eines stößt, ändert er einfach sein Ziel: „Ich will sowieso lieber …“
 Diese Reaktion ist auch für Erwachsene nicht ungewöhnlich. Schon die Vermutung eines schwerwiegenden Hindernisses kann dazu führen, dass ein Projekt, obwohl es vielversprechend wäre, nie gestartet wird.

Das ist nicht zu schaffen…

Die Moderationsmethode des Voraussetzungsbaums bietet einen Rahmen, um Lösungswege für scheinbar unerreichbare Ziele zu finden und Hindernisse zielführend nutzbar zu machen.

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