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Gastbeitrag von Rudolf Burkhard

Auf den ersten Blick sieht es sicherlich danach aus. Je mehr alle unsere teuren Geräte und kostbaren Angestellten leisten, umso geringer sind unsere Produktionskosten. Je geringer die Kosten, umso mehr Gewinn machen wir beim Verkauf der Produkte.

Doch der Markt spielt unser Spiel nicht unbedingt immer mit. Wir können nur so viel absetzen, wie der Markt uns abkaufen will. Stellen wir mehr her als der Markt verlangt, dann schaffen wir lediglich Bestände. Diese Problematik wird bei OEE durch “geplante Auslastung” gehandhabt. In der Praxis aber stellen die meisten Werke mehr her als notwendig, um ihre hohe Effizienz zu beweisen und die Produktkosten zu senken. Nun haben wir zwar vielleicht niedrigere Materialkosten, doch insgesamt haben wir mehr Geld für Rohmaterial und Komponenten für Produkte ausgegeben, die wir nun irgendwo lagern müssen.

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Hannah Nowak
Gastebeitrag von Hannah Nowak

Dies ist der erste Artikel einer Serie, die über die nächsten Monate einige der Denkwerkzeuge der Theory of Constraints vorstellen werden. Den zweiten Teil finden Sie ab 11.9.2019 hier.

Wir alle begegnen tagtäglich Hindernissen – positiv betrachtet, erkennen wir daran, dass wir herausfordernde Ziele haben, denn ein Hindernis ist nur dann als solches störend, wenn es im Weg steht.

Verschiedene Menschen gehen unterschiedlich mit ihren Hindernissen um.
 Mein Neffe zum Beispiel akzeptiert Hindernisse in seiner aktuellen Entwicklungsstufe als unveränderbar. Wenn er an eines stößt, ändert er einfach sein Ziel: „Ich will sowieso lieber …“
 Diese Reaktion ist auch für Erwachsene nicht ungewöhnlich. Schon die Vermutung eines schwerwiegenden Hindernisses kann dazu führen, dass ein Projekt, obwohl es vielversprechend wäre, nie gestartet wird.

Das ist nicht zu schaffen…

Die Moderationsmethode des Voraussetzungsbaums bietet einen Rahmen, um Lösungswege für scheinbar unerreichbare Ziele zu finden und Hindernisse zielführend nutzbar zu machen.

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Gastbeitrag von Rudolf Burkhard

Unterstützen unsere herkömmlichen Buchhaltungsmethoden unsere Entscheidungen oder sollten Manager andere Konzepte nutzen? In 5 Situationen wird beschrieben, wie richtige Entscheidungen zu ‚falschen’ Resultaten führen können. Verfolgen Sie unsere Serie über die nächsten fünf Wochen. (Zurück zu Teil 4)

„Rechnungslegung ist immer – in unterschiedlichem Ausmaß – darauf ausgerichtet, Entscheidungen zu ermöglichen (auch wenn Entscheidungsträger oft weitere Informationsquellen hinzuziehen). Hauptzweck der Rechnungslegung ist also die Bereitstellung notwendiger Informationen, um Investitions-, Kredit- und ähnliche Entscheidungen treffen zu können. Der Nutzen jeglicher Information definiert sich in Bezug auf den Zweck, den sie zu erfüllen hat; Ziel der Rechnungslegung ist also, alle relevanten finanziellen Informationen für wichtige Unternehmensentscheidungen zu liefern.“
Aus dem FASB1-Dokument: Statement of Financial Accounting Concepts No. 2 Qualitative Characteristics of Accounting Information1.

5. Das Rechnungswesen sollte es dem Unternehmen ermöglichen, Make- vs. Buy-Entscheidungen zu treffen

Ein Geschäftsführer oder Manager mittlerer Ebene muss immer wieder entscheiden: kaufe ich Teile ein oder machen wir sie selber. Ein Kostenvergleich erfolgt oft unter der Annahme, dass man die Kosten des Unternehmens verringern kann, indem alle günstigeren Bauteile von einem externen Zulieferer eingekauft werden.

Wenn die Buchhaltung diese Kosten vergleicht, wird sie „vollständig zugewiesene Kosten“2 auf die gleiche Weise einsetzen wie bei der Bewertung eines Investitionsprojektes.

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Gastbeitrag von Rudolf Burkhard

Unterstützen unsere herkömmlichen Buchhaltungsmethoden unsere Entscheidungen oder sollten Manager andere Konzepte nutzen? In 5 Situationen wird beschrieben, wie richtige Entscheidungen zu ‚falschen’ Resultaten führen können. Verfolgen Sie unsere Serie über die nächsten fünf Wochen. (Zurück zu Teil 3)

„Rechnungslegung ist immer – in unterschiedlichem Ausmaß – darauf ausgerichtet, Entscheidungen zu ermöglichen (auch wenn Entscheidungsträger oft weitere Informationsquellen hinzuziehen). Hauptzweck der Rechnungslegung ist also die Bereitstellung notwendiger Informationen, um Investitions-, Kredit- und ähnliche Entscheidungen treffen zu können. Der Nutzen jeglicher Information definiert sich in Bezug auf den Zweck, den sie zu erfüllen hat; Ziel der Rechnungslegung ist also, alle relevanten finanziellen Informationen für wichtige Unternehmensentscheidungen zu liefern.“
Aus dem FASB1-Dokument: Statement of Financial Accounting Concepts No. 2 Qualitative Characteristics of Accounting Information1.

4. Das Rechnungswesen sollte es dem Unternehmen ermöglichen, die Rentabilität eines Produkts oder einer Dienstleistung zu beurteilen

Es ist gängige Praxis, den Kostenpunkt eines Produkts oder einer Dienstleistung zu errechnen. Das Ergebnis ist ein recht willkürlicher Betrag, entstanden aus der Entscheidung eines Controllers, wie indirekte Kosten zuzuordnen sind. Zudem steht der Betrag in keinerlei (oder allemal zufälligem) Verhältnis zum Wert, den Kunden dem Produkt beimessen. Eli Goldratt benutzte sein (in TOC-Kreisen) berühmtes P-Q Gedankenexperiment2, um die Kostenannahme und die damit verbundenen Probleme darzulegen3:
Sie sehen hier ein kleines Unternehmen, das zwei Produkte herstellt und verkauft: P und Q. P hat einen Stückpreis von 90€ und Q einen Stückpreis von 100€. Der Bedarf für P liegt bei 100 Stück pro Woche und für Q bei 50 Stück – wenn das Unternehmen liefern kann.

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